[A]  [B]  [C]  [D]  [E]  [F]  [G]   [H]  [I]  [J]  [K]  [L]  [M] 

[N]  [O]  [P]  [Q]  [R]  [S]  [T]  [U]  [V]  [W]  [X]  [Y]  [Z]

   

A


Äußere Treppe
Sie vermittelt den Verkehr zwischen Garten (Hof, Straße,...) und dem Erdgeschoß eines Gebäudes. Wird auch als Freitreppe bezeichnet.

Ahorn
Mäßig schweres und mäßig schwindendes, zum Vergilben neigendes Holz, in Splint und Kern weißlich bis hellbraun. Ahorn läßt sich gut bearbeiten, verleimen, lackieren oder lasieren, ist aber nicht witterungsbeständig, nicht widerstandsfähig gegen Pilze und Insekten und bläueempfindlich.

Antritt
Der Antritt ist der 1 Teil einer Treppe. Blickrichtung von unten nach oben. Diese Bezeichnung ist wichtig, wenn man lediglich eine Draufsicht der Treppe vorliegend hat und keine 3-dimensionale Visualisierung. Der Konstrukteur muß wissen an welcher Stelle der Antritt ist, also von welcher Seite es von unten nach oben geht.

Antrittspfosten
Bilden den Anfang eines Geländers.

Auftrittsbreite
Maß von Vorderkante Setzstufe bis Vorderkante Setzstufe (oder kurz: Auftritt)

Auftritt
Maß von Vorderkante Setzstufe bis Vorderkante Setzstufe. Wird auch als Auftrittsbreite bezeichnet.

Austritt
Der Austritt ist der letzte Teil einer Treppe. Blickrichtung von oben nach unten. Diese Bezeichnung ist wichtig, wenn man lediglich eine Draufsicht der Treppe vorliegend hat und keine 3-dimensionale Visualisierung. Der Konstrukteur muß wissen an welcher Stelle der Antritt ist, also von welcher Seite es von unten nach oben geht.

Austrittspfosten
Bilden den Abschluß eines Geländers.

Zurück

B


Blockstufe
Eine aus einem vollen Stück oder eine als geschlossener Kasten gearbeitete Stufe, die als Antrittsstufe gewöhnlich im Erdgeschoß eines Gebäudes dient.

Brennbare Treppen
Gewöhnliche Holztreppe, deren Material entzündbar ist (siehe auch "Feuerhemmende Treppe").

Brüstungsgeländer
Waagrechter Schutz gegen das Herabfallen (am Lauf).

Buche
Mäßig schweres und stark schwindendes, zum Reißen neigendes, weißgraugelbliches bis graurötliches Holz. Buche läßt sich gut bearbeiten und verleimen und sehr gut lackieren oder lasieren, ist aber nicht witterungsbeständig und nicht widerstandsfähig gegen Pilze oder Insekten.

Zurück

C


Zurück

D


Deckenloch
Durchbruch eines Geschoßes zur darunter bzw. darüberliegenden Etage.

Zurück

E


Eiche
Mäßig schweres und mäßig schwindendes Holz mit grauweißem Splint und gelblichweißem bis gelblichbraunem, nachdunkelndem Kern. Eiche läßt sich gut bearbeiten, weniger gut verleimen, gut lackieren oder lasieren. Der Kern ist sehr, der Splint weniger witterungsbeständig. Die Widerstandsfähigkeit gegen Pilze oder Insekten ist im Kern hoch, im Splint geringer.

Einarmige Treppe
Treppen, die weder im Lauf noch in der Stufenfolge unterbrochen werden (auch einläufige Treppen genannt).

Einläufige Treppe
Treppen, die weder im Lauf noch in der Stufenfolge unterbrochen werden (auch einarmige Treppen genannt).

Esche
Mäßig schweres und mäßig schwindendes, sehr zähes und elastisches Holz mit gelblichweißem Splint und, sofern vorhanden, hellbraunem bis olivbraunem Kern. Esche läßt sich gut bearbeiten, verleimen, lackieren oder lasieren, ist aber nicht widerstandsfähig gegen Pilze oder Insekten.

Zurück

F


Feuerhemmende Treppe
Holztreppe, deren Untersicht gebohrt und verputzt sein muß (siehe auch "Feuersichere Treppe").

Feuersicher Treppe
Stein- oder Stahlbetontreppe, deren Stufen mit Holz belegt werden dürfen.

Fichte
Leichtes, mäßig schwindendes Holz mit Harzgängen, in Splint und Reifholz (Kern) gelblichweiß bis rötlichgelb. Läßt sich gut bearbeiten, verleimen, lackieren oder lasieren, ist aber nicht witterungsbeständig und wenig widerstandsfähig gegen Pilze und Insekten. Im Splint bläueempfindlich.

Freitreppe
Sie vermittelt den Verkehr zwischen Garten (Hof, Straße,...) zum Erdgeschoß eines Gebäudes. Wird auch als äußere Treppe bezeichnet. Das Steigungsverhältnis geht i. d. R. bis 24° aber auch darüber hinaus.

Freiwange
Wird nur an ihren Enden unterstützt und befestigt.

Futterstufe
Senkrechter Teil der Stufe, der zur Unterstützung der Trittstufen dient. Wird auch als Futterbrett, Setzstufe, Stoßstufe und Stoßbrett bezeichnet.

Futterbrett
Senkrechter Teil der Stufe, der zur Unterstützung der Trittstufen dient. Wird auch als Futterstufe, Setzstufe, Stoßstufe und Stoßbrett bezeichnet.

Zurück

G


Gebrochene Treppe
Treppen die mit einer, zwei oder mehreren Richtungsänderungen Geschoße verbinden.

Geheimtreppe
Erlaubt den unbemerkten Lauf zwischen Geschoßen.

Geländersohle
Untere Begrenzung von Geländer und Brüstung. Wird auch als Untergurt bezeichnet.

Gerade Treppe
Gerade Treppen führen ohne Richtungsänderung von Geschoß zu Geschoß. Die Mittellinie bildet eine Gerade.

Geschoßhöhe
Abstand von Fußboden bis Oberkante Decke

Grundriß
Ein Grundriß ist eine Zeichnung der baulichen Gegebenheiten aus der Vogelperspektive

Zurück

H


Handgriff
Oberster Teil des Geländers. Er dient der Hand als Führung. Wird auch als Handlauf, Handlehne und Geländergriff bezeichnet.

Handlauf
Der Handlauf befindet sich in einer Höhe von ca. 75 mm über dem Fußboden und begleitet den Lauf i. d. R. bis zum Treppen- ende. Zur sicheren Begehung sollte mindestens ein Handlauf vorhanden sein. Bezeichnet man auch als Handgriff, Geländergriff und Handlehne.

Handlehne
Oberster Teil des Geländers. Sie dient der Hand als Führung. Wird auch als Handlauf, Handgriff und Geländergriff bezeichnet.

Haupttreppen
Sie vermittelt den Hauptverkehr eines Gebäudes.

Haustreppe
Sie verbindet innerhalb eines Gebäudes Geschoße miteinander.

Zurück

I


Innere Treppe
Sie verbinden innerhalb eines Gebäudes Geschoße miteinander.

Zurück

J


Zurück

K


Kellertreppe
Sie verbindet das Keller- mit dem Erdgeschoß.

Kiefer
Mäßig schweres und mäßig schwindendes Holz mit Harzgängen und Harzgallen, hellgelblichweißem Splint und rötlichweißem, nachdunkelndem Kern. Kiefer läßt sich gut bearbeiten, verleimen, lackieren oder lasieren, ist aber wenig witterungsbeständig und wenig widerstandsfähig gegen Pilze und Insekten Im Splint bläuegefährdet.

Kopfhöhe
Senkrechter Abstand zwischen 2 Treppenläufen, bzw. zwischen Treppenlauf und darüberliegender Deckenunterkante. Laut DIN muß dieser Abstand mindestens 2 m betragen.

Kropfstück
Krumme Teile der inneren Wange in der Wendelung. Wird auch als Krümmling bezeichnet.

Krümmling
Krumme Teile der inneren Wange in der Wendelung. Wird auch als Kropfstück bezeichnet.

Zurück

L


Lärche
Mäßig schweres und mäßig schwindendes Holz, neigt zum Reißen, mit Harzgängen oder Harzgallen, gelblichweißem Splint und rötlichbraunem, nachdunkelndem Kern. Läßt sich gut bearbeiten, verleimen, lackieren oder lasieren. Der Kern ist recht witterungsbeständig und widerstandsfähig gegen Pilze oder Insekten, der Splint dagegen anfälliger und bläueempfindlich.

Laterne
Freier Raum, der innerhalb der Treppenläufe bzw. innerhalb der Freiwangen bei gebrochenen, gewendelten und gewundenen Treppen verbleibt. Wird auch als Treppenauge bezeichnet.

Leitern
Verbindungselement zweier Geschoße mit einem Steigungsverhältnis größer 75°.

Leitertreppe
Treppen deren Steigungsverhältnis zwischen 45° und 75° liegt.

Linkstreppe
Die Wendelung erstreckt sich gegen den Uhrzeigersinn. Die Treppen sollten sich gut in die Gehrichtung einfügen.

Zurück

M


Maschinentreppen
Verbindungselement zum Erreichen unterschiedlich hoch angeordneter Maschinenelemente. Steigunsverhältnis bis 75°

Zurück

N


Nadelhölzer
Tanne, Fichte, Kiefer, Forche, Föhre, Lärche

Nebentreppe
Sie vermittelt den Verkehr zu dem Gebäude angrenzende Bauten, die seltener genutzt werden.

Zurück

O


P

Podest
Größerer waagrechter Platz, der die Stufenfolge unterbricht. Man ordnet Podeste bei einer größeren Anzahl von Steigungen an.

Q


Zurück

R


Rampe
Verbindungselement mit einem Steigungsverhältnis bis etwa 20°.

Rechtstreppen
Die Wendelung erstreckt sich im Uhrzeigersinn. Die Treppen sollten sich gut in die Gehrichtung einfügen.

Zurück

S


Setzstufe
Senkrechter Teil der Stufe, der zur Unterstützung der Trittstufe dient. Wird auch als Futterstufe, Futterbrett, Stoßstufe und Stoßbrett bezeichnet.

Spindeltreppe
Windeltreppen bestehen ausschließlich aus gewendelten Stufen. Der Grundriß kann verschiedene Profile aufweisen. Die Mittellinie bildet allerdings meist einen geschlossenen Kreis. Wird auch Wendel- oder Windeltreppe genannt.

Steigung
Maß von Oberkante Trittstufe bis Oberkante Trittstufe. Wird auch als Steigungshöhe oder Stufenhöhe bezeichnet.

Steigungsdreieck
Steigungshöhe und Auftrittsbreite bilden das Steigungsdreieck.

Steigungsgeländer
Steigender Teil des seitlichen Schutzes gegen das Herabfallen (am Lauf).

Steigungshöhe
Maß von Oberkante Trittstufe bis Oberkante Trittstufe. Wird auch als Steigung oder Stufenhöhe bezeichnet.

Steigungsverhältnis
Verhältnis zwischen Steigung und Auftritt.

Stiegenbaum
Ein Stiegenbaum begrenzt seitlich die Treppe. Er nimmt die Stufen und somit die Lasten auf, die auf der Treppe bewegt werden. Wird auch als Wange, Treppenwange oder Treppenbaum bezeichnet.

Stockwerkstreppen
Sie verbinden innerhalb eines Gebäudes Geschoße miteinander.

Stoßbrett
Senkrechter Teil der Stufe, der zur Unterstützung der Trittstufe dient. Wird auch als Futterstufe, Setzstufe, Futterbrett und Stoßstufe bezeichnet.

Stoßstufe
Senkrechter Teil der Stufe, der zur Unterstützung der Trittstufe dient. Wird auch als Stoßbrett, Futterstufe, Setzstufe und Futterbrett bezeichnet.

Stufenhöhe
Maß von Oberkante Trittstufe bis Oberkante Trittstufe. Wird auch als Steigung oder Steigungshöhe bezeichnet.

Stufentiefe
Maß von der Stufenvorder- bis zur Stufenhinterkante

Stufenstärke
Die Stufenstärke muß den Lasten, welche über die Treppe transportiert werden, angepaßt werden. Sie beträgt in der Regel bei einer Stufenbreite von bis zu 1000 mm 40 mm.

Zurück

T


Tanne
Leichtes, mäßig schwindendes Holz, in Splint und Reifholz (Kern) gelblichweiß bis blaßrötlichweiß. Tanne läßt sich gut bearbeiten, verleimen, lackieren oder lasieren, ist aber mäßig witterungsbeständig und wenig widerstandsfähig gegen Pilze und Insekten, im Splint bläueempfindlich.

Treppe
Eine Treppe dient zur Vermittlung des Verkehrs zwischen Stockwerken verschiedener Höhenlagen. Das Steigungsverhältnis von Haustreppen ist dabei zwischen 24° und 45°.

Treppenauge
Freier Raum, der innerhalb der Treppenläufe bzw. innerhalb der Freiwangen bei gebrochenen, gewendelten und gewundenen Treppen verbleibt. Wird auch als Laterne bezeichnet.

Treppenbaum
Ein Treppenbaum begrenzt seitlich die Treppe. Er nimmt die Stufen und somit die Lasten auf, die auf der Treppe bewegt werden. Wird auch als Stiegenbaum, Wange oder Treppenwange bezeichnet.

Treppenbreite
Die nutzbare Treppenbreite (Maß von Innenseite Handlauf bis Wand bzw. Innenseite Wandhandlauf) muß dem örtlichen Verkehr entsprechen (d. h. Wieviele Personen nutzen gleichzeitig die Treppe? Welche Lasten werden über die Treppe transportiert?)

Treppenbrüstung
Waagrechter Teil des seitlichen Schutzes gegen das Herabfallen (am Lauf).

Treppengeländer
Steigender Teil des seitlichen Schutzes gegen das Herabfallen (am Lauf).

Treppenhaus
Ein eigens für die Treppe geschaffener Raum. Meist zu finden bei Mietshäusern.

Treppenöffnung
Öffnung, welche in der Geschoßdecke für die Ausmündung der Treppe freizulassen ist (nicht zu verwechseln mit Deckenloch)

Treppenunterbauten
Abstützende Bauelemente wie Treppenabmauerungen und Treppenverschläge aber auch künstlerliche Zusatz- vorrichtungen

Treppenwange
Eine Treppenwange begrenzt seitlich die Treppe. Sie nimmt die Stufen und somit die Lasten auf, die auf der Treppe bewegt werden. Wird auch als Wange, Stiegenbaum oder Treppenbaum bezeichnet. Man unterscheidet Frei-,Wand-, innere und äußere Wange.

Trittfläche
Waagrechter Teil der Stufe, auf den man beim Begehen tritt. Wird auch als Trittstufe bezeichnet.

Trittstufe
Waagrechter Teil der Stufe, auf den man beim Begehen tritt. Wird auch als Trittfläche bezeichnet.

Zurück

U


Untergurt
Untere Begrenzung von Geländer und Brüstung.

Zurück

V


Zurück

W


Wandwange
Die Wandwange wird seitwärts an die Wand gelehnt und an der selben befestigt. Wird zum Teil auch in die Wand eingelassen.

Wange
Wangen begrenzen seitlich die Treppen. Sie tragen die Stufen und damit die Lasten. Wird auch als Treppenbaum, Treppenwange oder Stiegenbaum bezeichnet. Man unterscheidet Frei-, Wand-, innere und äußere Wange.

Weiche Hölzer
Weißtanne, Fichte, Kiefer, Forche, Föhre, Lärche

Wendelstufe
Schrägestellte oder verzogene Stufen. Werden i. d. R. immer benötigt, wenn Lauf nicht gerade.

Wendeltreppe
Wendeltreppen bestehen ausschließlich aus gewendelten Stufen. Der Grundriß kann verschiedene Profile aufweisen. Die Mittellinie bildet allerdings meist einen geschlossenen Kreis. Wird auch Windel- oder Spindeltreppe genannt.

Windeltreppe
Windeltreppen bestehen ausschließlich aus gewendelten Stufen. Der Grundriß kann verschiedene Profile aufweisen. Die Mittlelinie bildet allerdings meist einen geschlossenen Kreis. Wird auch Wendel- oder Spindeltreppe genannt.

Zurück

X


Zurück

Y


Zurück

Z


Zweiarmige Treppe
Treppen, die im Lauf oder in der Stufenfolge 1 x unterbrochen sind (Beispiel: gerade Treppe mit Podest, 1/4-gewendelte Treppe). Wird auch 2-läufige Treppe genannt.

Zweiläufige Treppe
Treppen, die im Lauf oder in der Stufenfolge 1 x unterbrochen sind (Beispiel: gerade Treppe mit Podest, 1/4-gewendelte Treppe). Wird auch 2-armige Treppe genannt.

Zurück